32 Zitate von Henri Bergson

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Bergson, Henri  * 18.10.1859 in Paris – † 10.1.1941 in Paris

Die folgenden 30 Zitate und Aphorismen von Henri Bergson sind mit genauen Quellenangaben versehen.

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Man begreift, dass feste Begriffe durch unser Denken aus der Beweglichkeit abstrahiert werden können, aber es gibt kein Mittel, um mit der Festigkeit der Begriffe die Beweglichkeit des Beweglichen wiederzugewinnen.
Henri Bergson

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Wenn wir in der Umgangssprache von Zeit reden, denken wir gewöhnlich an das Maß der Dauer und nicht an die Dauer selbst. Aber man fühlt und erlebt diese Dauer, die die Wissenschaft eliminiert, die so schwierig zu erfassen und auszudrücken ist.
Henri Bergson

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Das Universum ist nicht ein fertig Entstandenes, sondern ein ohne Unterlass Entstehendes.
Henri Bergson

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Wenn die Sinne und das Bewusstsein eine unbegrenzte Reichweite hätten, wenn die Wahrnehmungsfähigkeit sowohl in Richtung auf die Materie als auch in Richtung auf das Geistige unbegrenzt wäre, dann hätte man nicht nötig zu denken, noch irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Denken ist ein Notbehelf, wenn die Wahrnehmungsfähigkeit versagt.
Henri Bergson

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Dennoch gibt es keinen Seelenzustand, er möge noch so einfach sein, der sich nicht jeden Augenblick verändert, weil es kein Bewusstsein ohne Gedächtnis gibt, keine Fortsetzung eines Zustandes in der Zeit, ohne dass zu dem gegenwärtigen Gefühl die Erneuerung der vergangenen Momente hinzukommt.
Henri Bergson

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Geben wir dem Möglichen wieder seinen rechtmäßigen Platz: dann wird die Entwicklung etwas ganz anderes als die Verwirklichung eines Programms; die Pforten der Zukunft öffnen sich ganz weit, ein unbegrenztes Feld eröffnet sich der Freiheit.
Henri Bergson

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Die großen Maler sind Menschen, denen sich eine Schau der Dinge eröffnet, die durch sie erst zu einer Schau für andere Menschen wird.
Henri Bergson

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Das Wesen des Intellekts ist es, uns in den Kreis des Gegebenen einzusperren. Die Tat aber durchbricht diesen Kreis.
Henri Bergson

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Es gibt Dinge, die einzig der Intellekt zu suchen vermag, die er jedoch aus sich selbst heraus niemals finden wird. Diese Dinge finden könnte nur der Instinkt, er aber wird sie niemals suchen.
Henri Bergson

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Unser Geist, der feste Stützpunkte sucht, hat im gewöhnlichen Verlauf des Lebens die eingewurzelte Gewohnheit, sich Zustände und Dinge vorzustellen. Er macht in gewissen Abständen sozusagen Momentaufnahmen von der unteilbaren Bewegung des Wirklichen. Das sind seine Empfindungen und Gedanken.
Henri Bergson

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