136 Zitate von Marcel Proust

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Proust, Marcel  * 10.7.1871 in Paris – † 18.11.1922 in Paris

Die folgenden 136 Zitate und Aphorismen von Marcel Proust sind mit genauen Quellenangaben versehen.

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Immer führt die Anhänglichkeit an das Objekt den Untergang des Besitzers herbei.
Marcel Proust

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Denn das Gedächtnis, indem es die Vergangenheit in unveränderter Gestalt in die Gegenwart einführt – so nämlich, wie sie sich in dem Augenblick präsentierte, als sie selber noch Gegenwart war – bringt gerade jene große Dimension der Zeit zum Verschwinden, in der das Leben sich realisiert.
Marcel Proust

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Der Geist kennt keine ausweglosen Lebenssituationen.
Marcel Proust

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Der Körper schließt den Geist in eine Festung ein; bald aber wird diese von allen Seiten belagert sein und zuletzt muss der Geist sich ergeben.
Marcel Proust

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Die Homosexuellen wären die besten Ehemänner der Welt, wenn sie nicht die Komödie spielten, die Frauen zu lieben.
Marcel Proust

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Die Klassen des Geistes nehmen keinerlei Rücksicht auf die Geburt.
Marcel Proust

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Die Tage der Vergangenheit überdecken allmählich alle, die auch ihnen noch vorausgegangen sind, und werden ihrerseits wiederum unter denen begraben, welche auf sie folgen.
Marcel Proust

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Bedeutet es nicht eine ebenso tiefe Verwandlung, einen ebenso vollständigen Tod des Ich, das man gewesen ist, die ebenso totale Verdrängung des alten durch das neue Ich, wenn man sieht, dass ein von einer weißen Perücke gekröntes faltendurchzogenes Antlitz an die Stelle des früheren getreten ist?
Marcel Proust

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So kann ein und derselbe Vorgang verschiedene Früchte tragen, und das Unglück, welches er bewirkt, alles Glück vernichten, das er gleichfalls herbeigeführt hat.
Marcel Proust

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Eine lange Trennung aber weckt zuweilen, während sie zugleich allen Groll beschwichtigt, von neuem freundschaftliche Gefühle.
Marcel Proust

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