Die Weisheit ist in allem; der sie sucht, dem kommt sie aus allem entgegen.
Friedrich Schelling
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Der Mensch ist eben dadurch in Irrtum gefallen, dass er das Natürliche in sich vom Übernatürlichen schied.
Friedrich Schelling
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Man könnte sagen, der Irrtum entsteht durch das bloße wissen Wollen. Man darf also nur nicht wissen wollen, so ist man vor dem Irrtum gesichert.
Friedrich Schelling
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Das freie, alles Wissens sich erwehrende Denken sieht sich nun gegenüber dem absoluten Subjekt. Es ist ein großer Moment, die eigentliche Geburtsstunde der Philosophie.
Friedrich Schelling
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Hier also der Widerspruch, dass der Mensch das, was er will, durch sein Wollen zunichte macht. Aus diesem Widerspruch entsteht jene innere umtreibende Bewegung, indem das Suchende das, was es sucht, gleichsam in einer beständigen Flucht vor sich her treibt.
Friedrich Schelling
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Erkenne, was du bist, und sei, als was du dich erkannt hast, dies ist die höchste Regel der Weisheit.
Friedrich Schelling
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Es ist eine uralte Lehre, dass Gleiches nur von Gleichem erkannt werde.
Friedrich Schelling
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Wer wahrhaft philosophieren will, muss aller Hoffnung, alles Verlangens, aller Sehnsucht lossein, er muss nichts wollen, nichts wissen, sich ganz bloß und arm fühlen, alles dahingeben, um alles zu gewinnen.
Friedrich Schelling
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Was heißt definieren? Dem Worte nach: in bestimmte Grenzen einschließen. Definieren lässt sich daher nichts als was von Natur in bestimmte Grenzen eingeschlossen ist.
Friedrich Schelling
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Wer bis zum Ende durchgedrungen ist, sieht sich wieder in völliger Freiheit, er ist frei vom System – über allem System.
Friedrich Schelling
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