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Ein rechter Fuchs nennt nicht nur die Trauben sauer, die er nicht erreichen kann, sondern auch die, welche er erreicht und anderen vorweggenommen hat.
Friedrich Nietzsche

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Wenn sich jemand vor uns entschuldigt, so muss er es sehr gut machen: sonst kommen wir uns selbst leicht als die Schuldigen vor und haben eine unangenehme Empfindung.
Friedrich Nietzsche

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Wenn alle Almosen nur aus Mitleiden gegeben würden, so wären alle Bettler allesamt verhungert.
Friedrich Nietzsche

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Man kauft in den Läden das Nötigste und Nächste und muss es teuer bezahlen, weil man mitbezahlt, was dort auch feil steht, aber nur selten seine Abnehmer hat: das Luxushafte und Gelüstartige. So legt der Luxus dem Einfachen, der seiner enträt, doch eine fortwährende Steuer auf.
Friedrich Nietzsche

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Sie steigen wie Tiere den Berg hinauf, dumm und schwitzend; man hatte ihnen zu sagen vergessen, dass es unterwegs schöne Aussichten gebe.
Friedrich Nietzsche

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Die eigentlichen Epochen im Leben sind jene kurzen Zeiten des Stillstandes, mitten inne zwischen dem Aufsteigen und Absteigen eines regierenden Gedankens oder Gefühls. Hier ist wieder einmal Sattheit da: alles andere ist Durst und Hunger – oder Überdruss.
Friedrich Nietzsche

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Ein Gärtchen, Feigen, kleine Käse und dazu drei oder vier gute Freunde, – das war die Üppigkeit Epikurs.
Friedrich Nietzsche

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Die Pinie scheint zu horchen, die Tanne zu warten: und beide ohne Ungeduld: – sie denken nicht an den kleinen Menschen unter sich, den seine Ungeduld und seine Neugierde auffressen.
Friedrich Nietzsche

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Je freudiger und sicherer der Geist wird, um so mehr verlernt der Mensch das laute Gelächter; dagegen quillt ihm ein geistiges Lächeln fortwährend auf, ein Zeichen seines Verwunderns über die zahllosen versteckten Annehmlichkeiten des guten Daseins.
Friedrich Nietzsche

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Ich will keinen Autor mehr lesen, dem man anmerkt, er wolle ein Buch machen: sondern nur jene, deren Gedanken unversehens ein Buch wurden.
Friedrich Nietzsche

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