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Wissenschaft dient nur der Macht!
Thomas Hobbes

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Im Zustand der Krankheit merken wir, dass wir nicht allein existieren, sondern an ein Wesen ganz anderer Ordnung gefesselt sind, von dem uns Abgründe trennen, das uns nicht kennt und dem wir uns unmöglich verständlich machen können: unseren Körper.
Marcel Proust

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Wir haben von unserem eigenen Körper, in dem unaufhörlich so viele Unlust- und Lustgefühle zusammenströmen, keine so klar umrissene Vorstellung wie von einem Baum oder einem Hause oder einem Vorübergehenden.
Marcel Proust

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Was uns an andere Menschenwesen heftet, sind die tausend Wurzeln und unzähligen Fäden, die die Erinnerungen vom Abend vorher und die Hoffnungen auf den folgenden Morgen knüpfen, ist das lückenlose Gewebe von Gewohnheiten, aus dem wir uns nicht zu befreien vermögen.
Marcel Proust

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Die Erschaffung der Welt hat nicht ein für allemal stattgefunden, sie findet unabwendbar alle Tage wieder statt.
Marcel Proust

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Ich gelangte zu der Einsicht, dass Sterben nicht etwas Neues ist, sondern dass ich im Gegenteil von meiner Kindheit an schon viele Male gestorben sei.
Marcel Proust

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In den Personen, die wir lieben, ruht, durch uns ihnen fest verhaftet, ein bestimmter Traum, den wir nicht immer herauserkennen, den wir aber verfolgen.
Marcel Proust

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In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich eine Art von optischem Instrument, das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können.
Marcel Proust

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Der Instinkt diktiert die Pflicht, der Verstand aber liefert die Vorwände, um sich ihr zu entziehen.
Marcel Proust

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Man wird moralisch, sobald man unglücklich ist.
Marcel Proust

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