Übersicht

301 - 310 von 4223

Hier liegt die scharfe Grenzlinie zwischen der Intuition und der Analyse. Man erkennt das Wirkliche, das Erlebte, das Konkrete daran, dass es die Veränderlichkeit selbst ist.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (3)

Bewertungen

mehr →
Dennoch gibt es keinen Seelenzustand, er möge noch so einfach sein, der sich nicht jeden Augenblick verändert, weil es kein Bewusstsein ohne Gedächtnis gibt, keine Fortsetzung eines Zustandes in der Zeit, ohne dass zu dem gegenwärtigen Gefühl die Erneuerung der vergangenen Momente hinzukommt.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (3)

Bewertungen

mehr →
Es gibt nicht zwei Augenblicke bei einem lebenden Wesen, die einander identisch wären. Man nehme das einfachste Gefühl und nehme an, es sei konstant und absorbiere die ganze Persönlichkeit: das Bewusstsein, das dieses Gefühl begleitet, kann nicht zwei aufeinander folgende Augenblicke hindurch identisch bleiben, da der folgende Augenblick immer gegenüber dem vorhergehenden noch die Erinnerung enthält, die jener zurückgelassen hat.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (4)

Bewertungen

mehr →
Es genügt, dass man ein für allemal sich davon überzeugt hat, dass die Wirklichkeit Veränderung bedeutet, dass die Veränderung unteilbar ist, und dass bei einer unteilbaren Veränderung die Vergangenheit mit der Gegenwart ein Ganzes bildet.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
2.4/5 (10)

Bewertungen

mehr →
Die großen Maler sind Menschen, denen sich eine Schau der Dinge eröffnet, die durch sie erst zu einer Schau für andere Menschen wird.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (2)

Bewertungen

mehr →
Wenn die Sinne und das Bewusstsein eine unbegrenzte Reichweite hätten, wenn die Wahrnehmungsfähigkeit sowohl in Richtung auf die Materie als auch in Richtung auf das Geistige unbegrenzt wäre, dann hätte man nicht nötig zu denken, noch irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen. Denken ist ein Notbehelf, wenn die Wahrnehmungsfähigkeit versagt.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
4.2/5 (5)

Bewertungen

mehr →
Die Zeit ist nur die verworrene Form des Rationellen. Was wir als eine Folge von Zuständen wahrnehmen, begreift unsere Intelligenz, wenn die Nebel einmal gefallen sind, als ein Bezugssystem.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (2)

Bewertungen

mehr →
Geben wir dem Möglichen wieder seinen rechtmäßigen Platz: dann wird die Entwicklung etwas ganz anderes als die Verwirklichung eines Programms; die Pforten der Zukunft öffnen sich ganz weit, ein unbegrenztes Feld eröffnet sich der Freiheit.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
4.44/5 (9)

Bewertungen

mehr →
So vollzieht sich nach rückwärts eine beständige Umbildung der Vergangenheit durch die Gegenwart, der Ursache durch die Wirkung.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (5)

Bewertungen

mehr →
Die Unordnung ist ganz einfach die Ordnung, die wir nicht suchen. Man kann nicht einmal durch das Denken eine Ordnung aufheben, ohne dafür eine andere erstehen zu lassen.
Henri Bergson

Bewertungen insgesamt:
5/5 (1)

Bewertungen

mehr →