Friedrich Nietzsche: Versprechen

Man kann Handlungen versprechen, aber keine Empfindungen; denn diese sind unwillkürlich. Wer jemandem verspricht, ihn immer zu lieben oder immer zu hassen oder ihm immer treu zu sein, verspricht etwas, das nicht in seiner Macht steht.
Friedrich Nietzsche

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Quelle: Menschliches, Allzumenschliches, Werke I, 6. Aufl. Frankfurt/M u. a.: Ullstein, 1969, S. 491, Erster Band, Zur Geschichte der moralischen Empfindungen, Nr. 58, ISBN: 3548029116

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