Zitate zum Thema Fesseln > Entfesseln (11)

1 - 10 von 11

Alles Gewohnte zieht ein immer fester werdendes Netz von Spinnweben um uns zusammen; und alsbald merken wir, daß die Fäden zu Stricken geworden sind und daß wir selber als Spinne in der Mitte sitzen, die sich hier gefangen hat und von ihrem eigenen Blute zehren muß.
Friedrich Nietzsche

Bewertungen insgesamt:
4.32/5 (19)
mehr →
Das gibt dem Menschen seine ganze Jugend, daß er Fesseln zerreißt.
Friedrich Hölderlin

Bewertungen insgesamt:
4.22/5 (9)
mehr →
Das Schöne fesselt uns, aber das Schönste befreit uns von uns selbst.
Khalil Gibran

Bewertungen insgesamt:
4.37/5 (35)
mehr →
Es gibt nur eine Kette, die uns gefesselt hält, nämlich die Liebe zum Leben. Wir dürfen sie nicht von uns weisen, aber wir müssen ihren Druck mindern, damit uns unter dem Druck der Umstände nichts zurückhalte und hindere bereit zu sein, unverzüglich das zu tun, was einmal doch geschehen muss.
Seneca

Bewertungen insgesamt:
4.07/5 (28)
mehr →
Im Zustand der Krankheit merken wir, daß wir nicht allein existieren, sondern an ein Wesen ganz anderer Ordnung gefesselt sind, von dem uns Abgründe trennen, das uns nicht kennt und dem wir uns unmöglich verständlich machen können: unseren Körper.
Marcel Proust

Bewertungen insgesamt:
4.67/5 (3)
mehr →
Immer aber ist es so, daß das, was wir in einem Augenblick ungeteilt und ohne Fragen erleben, unverständlich und verwirrt wird, wenn wir es mit den Ketten der Gedanken zu unserem bleibenden Besitze fesseln wollen.
Robert Musil

Bewertungen insgesamt:
4.67/5 (9)
mehr →
Jedes planmäßige Streben auch nach dem Nirwana selber ist eine Fessel, wenn man nicht bereit ist, davon abzusehen.
Emile Michel Cioran

Bewertungen insgesamt:
4.6/5 (5)
mehr →
Kunst ist die Befreiung der Schöpfung aus den Fesseln des Faktischen.
Andreas Tenzer

Bewertungen insgesamt:
4.62/5 (29)
mehr →
Pass auf, dass dich die Idee der Freiheit nicht fesselt!
Michael Richter

Bewertungen insgesamt:
2.33/5 (6)
mehr →
Unter jeder Wahrnehmung ist Musik, Gedicht, Gefühl. Aber es ist gefesselt, unveränderlich gemacht, ausgeschaltet, weil wir die Dinge wahr-, das heißt ohne Gefühl nehmen wollen, um uns nach ihnen zu richten, statt sie nach uns.
Robert Musil

Bewertungen insgesamt:
3.71/5 (7)
mehr →