Zitate zum Thema Beschließen (4)

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Das ist ihre Willensfreiheit. Sie besteht also eigentlich darin, daß der Mensch sein eigenes Werk ist, am Lichte der Erkenntnis. Ich hingegen sage: Er ist sein eigenes Werk vor aller Erkenntnis, und diese kommt bloß hinzu, es zu beleuchten. Darum kann er nicht beschließen, ein solcher oder solcher zu sein, noch kann er ein anderer werden, sondern er […] erkennt sukzessive, was er ist. Bei jenen will er, was er erkennt, bei mir erkennt er, was er will.
Arthur Schopenhauer

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Das wirkliche Wollen ist nämlich vom Tun unzertrennlich, und ein Willensakt im engsten Sinn ist nur der, welchen die Tat dazu stempelt. Hingegen bloße Willensbeschlüsse sind bis zur Ausführung nur Vorsätze und daher Sache des Intellekts allein.
Arthur Schopenhauer

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Der Intellekt ist ein Organ. Er bringt die Motive in Wechselwirkung, er schließt; aber der Wille beschließt.
Wilhelm Busch

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Tatsächlich liegt in der Liebe beständiges Leiden beschlossen, das durch die Freude zwar neutralisiert, in bloß potentiellem Zustand erhalten und vertagt wird, das aber jeden Augenblick werden kann, was es seit langem wäre.
Marcel Proust

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