Zitate zum Thema Annahme - Vermutung (7)

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Dem Aphorismus vorzuwerfen, nur Teile der Wahrheit auszudrücken, kommt der Annahme gleich, die weitschweifige Rede könne sie voll und ganz ausdrücken.
Nicolás Gómez Dávila

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Die Annahme der Vielheit setzt immer schon voraus, daß es etwas gebe, was vielfach vorkommt: aber gerade hier schon waltet der Irrtum, schon da fingieren wir Wesen, Einheiten, die es nicht gibt.
Friedrich Nietzsche

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Die vage Vermutung, daß Leben Illusion ist – das, und nicht mehr, macht einen großen Menschen aus.
Fernando Pessoa

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Eine Annahme, die unwiderlegbar ist, – warum sollte sie deshalb schon «wahr» sein? Dieser Satz empört vielleicht die Logiker, welche ihre Grenzen als Grenzen der Dinge ansetzen: aber diesem Logiker-Optimismus habe ich schon lange den Krieg erklärt.
Friedrich Nietzsche

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Es gibt nicht zwei Augenblicke bei einem lebenden Wesen, die einander identisch wären. Man nehme das einfachste Gefühl und nehme an, es sei konstant und absorbiere die ganze Persönlichkeit: das Bewußtsein, das dieses Gefühl begleitet, kann nicht zwei aufeinder folgende Augenblicke hindurch identisch bleiben, da der folgende Augenblick immer gegenüber dem vorhergehenden noch die Erinnerung enthält, die jener zurückgelassen hat.
Henri Bergson

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Für Gott ist alles schön und gut und gerecht; die Menschen aber haben das eine als ungerecht, das andere als gerecht angenommen.
Heraklit

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«Nichts» bezeichnet die Abwesenheit von dem, was wir suchen, was wir wünschen, was wir erwarten. Wenn man tatsächlich annähme, die Erfahrunmg böte uns jemals eine absolute Leere, so würde sie begrenzt sein, Umrisse haben, also doch noch etwas sein.
Henri Bergson

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